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Artikel zur Studie:

Studie:


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Für den Fall, dass es hier doch noch jemand mitliest, hier eine neue Studie und ein Artikel darüber:


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Das Problem ist nur, dass es ziemlich mühselig ist, sich durch ein Thema zu wühlen, wenn es nur um das Sammeln von Daten, Fakten und Studien ist, die irgendwo nachgelesen werden müssen.

Da hast du recht. Aber das gehört nunmal zu einer Literaturrecherche dazu. Wie wäre es dir denn lieber?

Wobei ich es als schlimmer empfinde dabei noch herauszubekommen, ob die Studie auch seriös genug ist und nicht zielgerichtet gefertigt wurde.

Das kannst du ja hier lernen ;)

Aber es wäre ja interessant herauszubekommen, ob trotz der Zunahme der Übergewichtigen (welche Zahlen in den letzten Jahren mit welchem Trend) sich vielleicht auch so etwas wie ein gegenläufiger Trend herausbildet.

Ja, das wäre sehr interessant.


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Klar, hier sind alle Fragestellungen willkommen!

Das Problem ist nur, dass es ziemlich mühselig ist, sich durch ein Thema zu wühlen, wenn es nur um das Sammeln von Daten, Fakten und Studien ist, die irgendwo nachgelesen werden müssen. Wobei ich es als schlimmer empfinde dabei noch herauszubekommen, ob die Studie auch seriös genug ist und nicht zielgerichtet gefertigt wurde.
Und zum Thema Evolution und dicke Menschen:

Interessant ist das auf jeden Fall. Nur befürchte ich, dass das ein ähnlich schweres Thema ist, wie die Frage zur Gehirnentwicklung.

Ich weiss ja auch nicht, ob überhaupt schon einmal danach geforscht wurde bzw. ob es Studien darüber gibt. Aber es wäre ja interessant herauszubekommen, ob trotz der Zunahme der Übergewichtigen (welche Zahlen in den letzten Jahren mit welchem Trend) sich vielleicht auch so etwas wie ein gegenläufiger Trend herausbildet.

Es kann ja auch damit geworben werden, dass man hier alle wissenschaftlichen Fragen eröffnen kann, die interessant wären.

Klar, hier sind alle Fragestellungen willkommen!

Ich hätte eventuell auch schon ein neues Thema, nämlich ob die Evolution dazu führt, dass in unserem Umfeld vermehrt Menschen geboren werden, die aufgrund des dauerhaften Nahrungsüberangebotes eine erhöhte Energieverwertung vorweisen können und demzufolge nicht mehr für schlechte Zeiten speichern, also zunehmen oder gar dick werden.

Interessant ist das auf jeden Fall. Nur befürchte ich, dass das ein ähnlich schweres Thema ist, wie die Frage zur Gehirnentwicklung.


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Ich bin vergesslich; ich hatte das mit der Evolution ja schon gestern erwähnt ;-) auweia….

Stimmt :) Hier steht's.


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Ich denke, dass unsere erste Fragestellung zur Gehirnentwicklung auf viele abschreckend wirkt. Schließlich ist die Frage tatsächlich sehr schwer zu beantworten. Vielleicht sollten wir zusätzlich einer leichteren Frage nachgehen, sozusagen als Einstieg für Menschen, die sich in Sachen Gehirnentwicklung überfordert fühlen. Und dann vielleicht noch eine Frage, die sich vom Niveau her in etwa in der Mitte der beiden anderen ansiedelt.


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Ich bin vergesslich; ich hatte das mit der Evolution ja schon gestern erwähnt ;-) auweia….

Ich werde in den nächsten Tagen noch einmal einen Blogartikel darüber schreiben, vielleicht kann man den einen oder anderen dafür gewinnen. Es kann ja auch damit geworben werden, dass man hier alle wissenschaftlichen Fragen eröffnen kann, die interessant wären. Ich hätte eventuell auch schon ein neues Thema, nämlich ob die Evolution dazu führt, dass in unserem Umfeld vermehrt Menschen geboren werden, die aufgrund des dauerhaften Nahrungsüberangebotes eine erhöhte Energieverwertung vorweisen können und demzufolge nicht mehr für schlechte Zeiten speichern, also zunehmen oder gar dick werden. Ich habe nämlich in meinem Umfeld erstaunlich viele Exemplare, bei denen das so ist, sogar in meiner Verwandtschaft. Vielleicht ist das ja interessant, auch wenn der Trend zur Zeit statistisch noch in die andere Richtung geht.

In jedem Falle brauchen wir mehr Leute und mehr Werbung…

@Catio:
In Ausnahmefällen mag das zutreffen. Ich denke jedoch, dass im Großen und Ganzen die Zahl der Übergewichtigen und Fettleibigen zunimmt.


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Es gibt schon einige, wenige, die die Diskussion verfolgen bzw. sich gelegentlich hierher "verirren". Aber du hast natürlich recht Catio. Wir brauchen mehr Leute, die sich auch beteiligen. Hast du (oder hat jemand anders) eine Idee, wie wir Sciencelab am besten bekannter machen?

Bist du in irgendwelchen sozialen Netzwerken, wie Google+ oder Facebook, vertreten?


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Die Datenbewegungen hier auf Sciencelab sind etwas arg schwach, wenn nicht fast völlig tot. Wir sollten es etwas intensiver bewerben…

Übrigens scheint es eine evolutionäre Veränderung beim Menschen zu geben, dass durch das Nahrungsüberangebot manche Menschen inzwischen dazu neigen, mehr Kalorien zu verbrennen als üblich und demzufolge kaum noch dick werden. Weiß jemand etwas darüber?

@Catio:

Oder hattest Du andere Quellen erwartet?

Ich dachte eigentlich, du würdest versuchen, die Absätze/Sätze aus deinem Beitrag mit Quellen zu belegen.

Morgen werde ich in meinem Blog übrigens einen Videoausschnitt aus einem Vortrag von dem Hirnforscher Prof. Roth aus Bremen veröffentlichen, der über Gehirnentwicklung spricht sowie Gründe anführt, warum der Mensch anfänglich Kadaver gegessen hat.

Oh gut, das werde ich mir ansehen :)


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@wissenschaftus

In dem Spiegelartikel geht es um den aufrechten Gang, in dem Wikipediaartikel-Abschnitt um den Ernährungswandel. Weitere Quellen hatte ich noch nicht gefunden (bzw. übersehen, wie ich gerade gesehen habe, unter der Nummer 6 steht in Wiki noch ein pdf, das ich mir jedoch erst einmal durchlesen möchte, bevor ich das erwähne). Weitere werden noch folgen, denn ausreichend ist das klar noch nicht. Oder hattest Du andere Quellen erwartet?
Morgen werde ich in meinem Blog übrigens einen Videoausschnitt aus einem Vortrag von dem Hirnforscher Prof. Roth aus Bremen veröffentlichen, der über Gehirnentwicklung spricht sowie Gründe anführt, warum der Mensch anfänglich Kadaver gegessen hat.

@Catio:

Es wird vermutet, dass durch fortschreitende Klimaveränderungen nach dem Erlernen des aufrechten Ganges und der Ausbildung der Hände die Ernährung von pflanzlicher Nahrung auf hauptsächlich (nicht vollständiger) tierische Nahrung umgestellt werden musste. Nachtrag Quellen: der aufrechte Gang: Spon vom 20.03.2010 ->PLoS.one, Ernährung:Wiki: Ernährung des Menschen-> Gary Sawyer, Viktor Deak: Der lange Weg zum Menschen. Lebensbilder aus 7 Millionen Jahren Evolution. Spektrum, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-1915-6, S. 36 (Australopithecus afarensis) und 85 (Homo habilis) sowie pnas.org (weitere Quellen folgen später…)

Ich habe mir die Quellen deines Beitrages angesehen. Kann es sein, dass du die falschen Quellen angegeben hast? Denn zu diesem Absatz steht weder etwas in dem Spiegel-Artikel noch bei Wikipedia. Das Buch von Sawyer & Deak (2008) habe ich leider nicht. Die Sudie aus PNAS scheint mir auf den ersten Blick vielversprechender. Die muss ich mir aber noch genauer ansehen.


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In der Wikipedia stehen einige Hinweise, die uns weiterhelfen könnten. Die jeweiligen Quellen dazu müssten noch geprüft werden:

„Die Gründe für die Volumenvergrößerung und für die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Gehirnentwicklung, anatomischen Veränderungen des Gesichtsschädels und anderer Körpermerkmale sowie beispielsweise dem Nahrungserwerb sind jedoch noch immer relativ wenig erforscht.“


"(…) zwei in den Jahren 2000 und 2009 vorgelegte Berechnungen lieferten Hinweise darauf, dass in kühlerem Klima die Wärmeabstrahlung des in der geschlossenen Schädelkapsel einsitzenden Gehirns leichter vonstatten ging als zuvor und daher eine „Wachstumsbremse“ entfiel, so dass sich ein größeres und deshalb mehr Wärme produzierendes Gehirn entwickeln konnte."


„Eine alternative Erklärung unterstellt, dass die Gehirnvergrößerung mit der Populationsgröße korreliert und die nötige soziale Durchsetzungsfähigkeit gegenüber konkurrierenden Artgenossen in einer größer werdenden Population eine treibende Kraft der Gehirnentwicklung war.“


Weitere Quellen, die wir uns ansehen könnten zum Thema Menschwerdung und Fleisch:


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@chrismail:

ich finde es wichtig, sich bewusst zu machen, dass Wissenschaft nicht wertneutral ist, sondern auch Wissenschaftler/Interessierte ihre Prägungen mitbringen.

Da hast du natürlich recht. Deshalb heißt mein Blog auch :Wissenschaft und Schreie und dieses Wiki Sciencelab - :Wissenschaft und Schreie. Hier die Erklärung, zitiert aus meinem Blog:

Der Begriff ‘Schreie’ soll Ihnen immer wieder vor Augen führen, dass die Wissenschaft zwar versucht – ebenso wie dieser Blog – weitestgehend frei von subjektiven Einflüssen zu sein, aber niemals gänzlich objektiv sein kann. Letztlich geht es darum, der Wahrheit möglichst nahe zu kommen. Dazu bedarf es der fortwährend kritischen Auseinandersetzung vieler.


ich meine, dass die Theorie (die ja alt und weitverbreitet ist) auf diesen Klischees und Vorurteilen beruht, nicht, dass hier im Forum jemand einen männlich geprägten Blick auf die Jagd hat oder anderen Vorurteilen anhängt. Bei Analyse der Theorie sollte dies bedacht werden.

Okay, gut dass du das klarstellt. Jetzt verstehe ich dein Anliegen. Ich denke, hier gilt auch wieder mein Zitat von oben.

"Welche Rolle spielte die Ernährung bei der Gehirnentwicklung der frühen Menschen?" würde ich begrüßen. Sollte Fleisch eine Rolle gespielt haben, würde das in der Gesamtanalyse ja deutlich werden.

Okay, dann werde ich das - wenn keine weiteren Einwände/Ergänzungen usw. kommen - bald ändern. Natürlich kann auch danach noch weiter an der Fragestellung gefeilt werden.


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@catio: ich finde es wichtig, sich bewusst zu machen, dass Wissenschaft nicht wertneutral ist, sondern auch Wissenschaftler/Interessierte ihre Prägungen mitbringen. Und auch die Fragen sind nicht neutral und gleich wichtig. Für jede wissenschaftliche Frage brauche ich auch eine Motivation.
Mir fällt halt auf, dass die These vom Kausalzusammenhang Fleisch-Gehirn auffällig oft in Kontexten auftaucht, bei denen es um die "richtige Ernährung" geht (in dem Artikel von Ströhle et al. ging es ja darum) oder in denen Fleischkonsum in der Kritik steht (was Anlass dieser Disussion hier war).

@wissenschaftus: ich meine, dass die Theorie (die ja alt und weitverbreitet ist) auf diesen Klischees und Vorurteilen beruht, nicht, dass hier im Forum jemand einen männlich geprägten Blick auf die Jagd hat oder anderen Vorurteilen anhängt.
Bei Analyse der Theorie sollte dies bedacht werden.

"Welche Rolle spielte die Ernährung bei der Gehirnentwicklung der frühen Menschen?" würde ich begrüßen. Sollte Fleisch eine Rolle gespielt haben, würde das in der Gesamtanalyse ja deutlich werden.

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